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	<title>Schmerzwerkstatt</title>
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	<description>Praxis für Gesundheitsberatung</description>
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		<title>Atmen heißt Leben</title>
		<link>https://schmerzwerkstatt.at/atmen-heisst-leben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[f95admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Mar 2023 08:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://schmerzwerkstatt.at/atmen-heisst-leben/">Atmen heißt Leben</a> erschien zuerst auf <a href="https://schmerzwerkstatt.at">Schmerzwerkstatt</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Atmen heißt Leben</h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>An der eigenen Atmung arbeiten, bedeutet, seine Lebensqualität zu verbessern.</strong></p>
<p>Die meisten Menschen haben eine Thematik mit ihrer Atmung, ganz unabhängig von ihren sonstigen körperlichen Beschwerden. Ganz gleich, warum sie mich aufsuchen, ob aufgrund ihrer Nackenschmerzen, Knieschmerzen, Hüftschmerzen, Schulterschmerzen oder Rückenschmerzen, die Atmung kann immer verbessert werden. Im vorangegangenen Blog-Artikel habe ich dir über die Bedeutung der Atmung und die Rolle des Zwerchfells sehr viel theoretisches Wissen mit auf den Weg gegeben. Im heutigen Beitrag möchte ich dir dafür einen kleinen Werkzeugkoffer mit Praxistipps an die Hand geben. Sodass du zum einen einschätzen lernst, wie deine eigene Atmung ist und zum anderen aktiv daran arbeiten kannst.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><strong>Überblick:</strong></p>
<ul>
<li><a href="#bewusstsein-schaffen">Bewusstsein schaffen</a></li>
<li><a href="#bauch-haengen-lassen">Bauch hängen lassen</a></li>
<li><a href="#atmungstest-mach-dir-selbst-ein-bild">Atmungstest – mach dir selbst ein Bild</a></li>
<li><a href="#air-hunger-drill">Air Hunger Drill</a></li>
<li><a href="#zwerchfelldehnung">Zwerchfelldehnung</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ul></div>
			</div><div id="bewusstsein-schaffen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Bewusstsein schaffen</h2>
<p>Ein Bewusstsein für sich und seinen eigenen Körper zu schaffen, ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, um an der eigenen Gesundheit arbeiten zu können. Dies gilt ebenso für den Atem. Versuche dich immer wieder im Laufe des Tages selbst wahrzunehmen und beobachte dich und deinen Atem. Halte regelmäßig inne und überprüfe selbst: Wie atme ich im Moment? Wohin atme ich gerade? Erst durch das Erkennen einer Problematik oder eines Fehlers kannst du selbst daran arbeiten. Probiere bei all deinen Tätigkeiten, abgesehen vom Essen, Reden oder Trinken, ausschließlich durch die Nase zu atmen. Bei kleineren, täglichen Verrichtungen mit geringer körperlicher Aktivität, wie bspw. im Haushalt oder bei der Gartenarbeit sollte dein Mund geschlossen sein und auch nur durch die Nase geatmet werden. Wenn dir das schwerfällt und zu anstrengend ist, kannst du davon ausgehen, dass etwas nicht stimmt. </p>
<p>Die natürliche Form des Atmens findet durch die Nase statt. Doch diese will gelernt sein. Viele Menschen atmen durch den Mund, wodurch es zu kaskadenartigen Fehlspannungen und Fehlfunktionen kommen kann. </div>
			</div><div id="bauch-haengen-lassen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Bauch hängen lassen</h2>
<p>Ein weiterer wichtiger und nicht zu unterschätzender Punkt ist den Bauch hängenzulassen. Lass den Bauch ganz locker und entspannt. Die meisten Menschen ziehen ihren Bauch ein oder spannen ihn an, um besser ins Schönheitsbild der Gesellschaft oder in ihre eigene Vorstellung zu passen. Auch ich hatte mir eine Zeitlang dieses Verhalten angewöhnt, weil niemand meinen Bauch unter Pulli oder T-Shirt sehen sollte. Heute ist das glücklicherweise nicht mehr so, aber ich kann Menschen mit diesem Muster verstehen und damit gut abholen. Falls du zu dieser Personengruppe gehörst, mache dir immer wieder dein Verhalten bewusst und versuche immer wieder den Bauch zu entspannen und hängenzulassen. Nur so ist überhaupt erst Bauch- oder Zwerchfellatmung möglich. </div>
			</div><div id="atmungstest-mach-dir-selbst-ein-bild" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_5  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Atmungstest – mach dir selbst ein Bild</h2>
<p>Mit diesem ganz simplen Test kannst du sofort selbst herausfinden, ob du irgendein Problem mit deiner Atmung hast. Du stellst fest, inwieweit sich dein Körper in einer Stresssituation befindet. Du brauchst dich dafür nur an einen ruhigen Platz zu setzen und die Stoppuhr deines Handys bereitzulegen. Wenn du so weit bist, stoppe die Zeit für eine Minute. Atme in dieser Zeit so normal und natürlich, wie du es auch sonst tust. Zähle die Anzahl der Atemzüge, die du innerhalb der 60 Sekunden tätigst. </p>
<p>Am besten, du führst diesen Test jetzt direkt durch, um dein Ergebnis nicht zu beeinflussen, wenn du die Auflösung kennst. Halte daher kurz inne und erledige die Übung, bevor du weiterliest.</p>
<p>Nun bin ich auf dein Ergebnis gespannt. Wenn du mehr als zehn Atemzüge in der Minute gebraucht hast, befindet sich dein Körper im akuten Stresszustand. Wenn du in diesem Zustand bist, atmest du flach und oberflächlich, lediglich in den Brustkorb und in den Schultergürtelbereich hinein. Ansonsten sprechen wir vom Rest-and-Digest-Modus. In diesem Zustand bist du nicht im Stress, sondern arbeitest entspannt. Dein Stoffwechsel und deine Verdauung funktionieren gut. Du atmest ruhig und tief.</p>
<p>Ein entspannter Körper weist deutlich weniger als 10 Atemzüge pro Minute vor. Ziel wären 4 – 5 Stück, manche Menschen erreichen während der Meditation sogar 3 Atemzüge.</p>
<p>Wenn dein Körper aktuell mehr als 10 Atemzüge pro Minute tätigt, hast du die Möglichkeit, ihn mit einigen einfachen Übungen hin zum richtigen Atmen zu unterstützen.</div>
			</div><div id="air-hunger-drill" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Air Hunger Drill</h2>
<p>Bei der sogenannten Air Hunger Drill (Atem-Hunger-Übung) versuchst du Übungen mit muskulärer Aktivität und ohne zu atmen zu verrichten. Ich nutze in meiner Praxis klassischerweise Kniebeugen. Mein Patient atmet noch einmal tief ein und endet mit einer Ausatmung. Im Anschluss führt er, ohne Luft zu holen, Kniebeugen durch. Dabei liegt das Ziel nicht darin, die Kniebeugen so häufig, wie möglich zu wiederholen und danach hechelnd nach Luft zu schnappen. Stattdessen sollen so viele Kniebeugen geschafft werden, dass der Patient den fehlenden Sauerstoff mit nur einem tiefen Atemzug wieder auffüllen kann. Bei der richtigen Durchführung ist es dir danach möglich, ruhig und tief weiterzuatmen. </p>
<p>Diese Übung hilft dem Körper und dem Gehirn langsam beizubringen, immer besser mit dem steigenden Level von Kohlenstoffdioxid im Körper umzugehen. Wenn du die Air Hunger Drill regelmäßig durchführst, verbessert sich deine Atmung automatisch. Es kommt dabei natürlich darauf an, bei welcher Ausgangslage du startest. Schaue nach deinem individuellen Zustand und baue diese kurze Übung einmal am Tag vor deinem Bewegungsblock ein.</p>
<p>Dass dir die Air Hunger Drill sofort helfen, kannst du relativ einfach nachprüfen, indem du vorher und nachher eine Dehnungsübung einbaust und dann deine Ergebnisse miteinander vergleichst. Du wirst sehen, dass du dich nach die Air Hunger Drill noch weiter strecken, dehnen, biegen oder drehen kannst als zuvor.</div>
			</div><div id="zwerchfelldehnung" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_7  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Zwerchfelldehnung</h2>
<p>Die Übung der Zwerchfelldehnung führe ich als Allererstes mit all meinen Patienten durch. Die Abfolge ist ganz einfach und kann von jedem zu Hause nachgemacht werden. Lege dich auf eine Matte. Die Beine sind angewinkelt, die Fußsohlen sind komplett auf dem Boden. Strecke die Arme mit den Fingerspitzen senkrecht nach oben. Atme ein und führe während der Einatmung die Arme nach hinten, gestreckt neben deinen Kopf. Dein Becken ist während der Übung auf den Boden gedrückt. Atme nun so intensiv und lang wie möglich die Atemluft aus. Wenn du das Gefühl hast, dass deine Lunge leer ist, versuche noch weiter die Luft aus deinem Körper zu pressen. Atme so lange aus, bis wirklich nichts mehr geht. Atme dann wieder ein und führe die Arme zurück. Mache eine kurze Pause und bereite dich mental auf die nächste Wiederholung vor. Insgesamt kannst du die Übung fünfmal hintereinander durchführen.</p>
<p>Durch das tiefe und nachhaltige Ausatmen kräftigst du die Ausatemmuskulatur. Das Zwerchfell gehört zur Einatemmuskulatur. Durch das Training der Ausatemmuskulatur findet automatisch eine Entspannung der Einatemmuskulatur, also dem Zwerchfell statt. Diese charmante, indirekt agierende Übung hilft sehr gut weiter, wo es ansonsten keine Regulierungsmöglichkeiten gäbe, um die entsprechende Muskelgruppe zu dehnen. Denn wenn ein Agonist entspannt werden soll, darf der Antagonist trainiert und gekräftigt werden.</p>
<p>Du wirst die Zusammenhänge und den Ablauf noch besser verstehen, wenn du dir mein YouTube-Video dazu anschaust.</p>
<p><iframe width="660" height="371" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/yiErceUOCtM" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Hier erkläre ich alles ganz genau und mache die Übung mit dir gemeinsam.</p></div>
			</div><div id="fazit" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Fazit</h2>
<p>Um die Qualität der eigenen Atmung einzuschätzen und zu beurteilen, gibt es ganz einfache Möglichkeiten. Vor allem solltest du dich beobachten und deinen Fokus sowohl in Ruhe als auch bei mäßiger körperlicher Anstrengung immer wieder auf die Atmung lenken. Führe den Atmungstest durch und unterstütze im Anschluss deinen Körper aktiv, mit der Air Hunger Drill und der Zwerchfelldehnung, um bald wieder gesund, tief und entspannt atmen zu können. Du wirst sicher recht schnell eine Verbesserung deines körperlichen Zustands feststellen.</p>
<p>Bei weiteren Fragen oder Anregungen zu diesem Thema oder für unterschiedliche gesundheitliche Belange stehe ich dir gern zur Verfügung. Du kannst jederzeit einen <a href="https://schmerzwerkstatt.at/terminvereinbarung/">Online-Termin in meinem Kalender buchen</a>. Hier lernen wir uns kennen und du kannst deine ersten Fragen loswerden. Ansonsten arbeite ich in 2 modernen Wohlfühlpraxen und freue mich dort auf deinen Besuch.</p>
<p>Dein Alexander</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_1  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Überblick:</strong></p>
<ul>
<li><a href="#bewusstsein-schaffen">Bewusstsein schaffen</a></li>
<li><a href="#bauch-haengen-lassen">Bauch hängen lassen</a></li>
<li><a href="#atmungstest-mach-dir-selbst-ein-bild">Atmungstest – mach dir selbst ein Bild</a></li>
<li><a href="#air-hunger-drill">Air Hunger Drill</a></li>
<li><a href="#zwerchfelldehnung">Zwerchfelldehnung</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ul></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://schmerzwerkstatt.at/atmen-heisst-leben/">Atmen heißt Leben</a> erschien zuerst auf <a href="https://schmerzwerkstatt.at">Schmerzwerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das Zwerchfell und die Atmung</title>
		<link>https://schmerzwerkstatt.at/das-zwerchfell-und-die-atmung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[f95admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2023 08:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://schmerzwerkstatt.at/das-zwerchfell-und-die-atmung/">Das Zwerchfell und die Atmung</a> erschien zuerst auf <a href="https://schmerzwerkstatt.at">Schmerzwerkstatt</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Das Zwerchfell und die Atmung</h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wenn ein neuer Patient in meine Praxisräume kommt und mir seine Situation geschildert hat, beginne ich meist bei einem ganz anderen Punkt anzusetzen als da, wo sein Schmerz liegt. Denn eine bedeutende Aufgabe kommt zuallererst der Atmung im Organismus zu. Wie gut, tief, fließend oder harmonisch deine Atmung funktioniert, hat entscheidenden Einfluss auf die Arbeit des Zwerchfells. Bereits im Zusammenhang mit dem Lymphsystem habe ich darüber gesprochen. Lies dazu gerne unter dem <a href="https://schmerzwerkstatt.at/kennst-du-das-aquarium-deines-koerpers/">Blogartikel</a> nach. Da unsere Atmung die Funktionsweise des Zwerchfells bestimmt, nimmt sie großen Einfluss auf das gesamte Wohlbefinden und den Gesundheitszustand unseres Körpers.</p></div>
			</div><div class="et_pb_with_border et_pb_module et_pb_text et_pb_text_12 et_pb_sticky_module  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><strong>Überblick:</strong></p>
<ul>
<li><a href="#kleiner-fehler-grosse-wirkung">Kleiner Fehler – große Wirkung</a></li>
<li><a href="#mechanische-betrachtung">Mechanische Betrachtung</a></li>
<li><a href="#einfluss-auf-die-verdauung">Einfluss auf die Verdauung</a></li>
<li><a href="#biochemische-betrachtung">Biochemische Betrachtung</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ul></div>
			</div><div id="kleiner-fehler-grosse-wirkung" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_13  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Kleiner Fehler – große Wirkung</h2>
<p>Nach dem Herzen und dem Herzschlag haben Zwerchfell und Atmung, innerhalb der körperlichen Hierarchie, die zweitwichtigste Funktion im Organismus. Unser Körper tätigt zwischen 21.000 und 25.000 Atemzüge pro Tag. Das ist eine ganze Menge! Sodass ein möglicher, auch nur kleiner Fehler, eine große Auswirkung auf Dauer haben kann. Wenn wir selbst nicht „richtig“ atmen, fällt uns das nur in den seltensten Fällen auf. Das Bewusstsein, dass ein möglicherweise winziges Problem bei der Atmung verantwortlich für eine größere körperliche Beschwerde sein könnte, ist bei den meisten nicht vorhanden. Deswegen versuche ich dieses Wissen meinen Klienten zu Beginn einer gemeinsamen Therapie mitzugeben.</div>
			</div><div id="mechanische-betrachtung" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_14  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Mechanische Betrachtung</h2>
<p>Zuerst kommt bei der Betrachtung der Atmung die mechanische Thematik ins Spiel, heißt Brustatmung vs. Bauchatmung. Von diesem Teil haben die meisten meiner Patienten bereits gehört und wissen, dass die Bauchatmung die gesunde und eigentlich auch natürliche Form ist.</p>
<p>Das Zwerchfell sitzt mittig im Körper, ungefähr 4 Finger breit über dem Bauchnabel. Es ist ein zentraler Muskel, der im gesamten Körper wirkt und diesen beeinflusst. Befestigt an den unteren Rippen, auch nach hinten und seitlich. Ein Streifen der Zwerchfell-Muskulatur zieht an der Lendenwirbelsäule entlang bis in Höhe der Lendenwirbel 3 und 4, wo er wiederum befestigt ist.</p>
<p>Im Grunde teilt der Zwerchfell-Muskel den Körper. Alles, was oberhalb des Zwerchfells liegt, gehört zum Bereich der Atmung. Darunter befinden sich die Verdauungsorgane.</p>
<p>Das Zwerchfell bildet eine Glocke im entspannten Zustand. Du kannst dir das wie ein Gewölbe unter dem Brustkorb vorstellen. Wenn wir ausatmen, sind die Fasern des Zwerchfells entspannt.  Wenn sich die Muskelfasern verkürzen, also anspannen, stülpt sich die Glocke nach unten, wodurch sie Sogwirkung auf die Lungenflügel erzeugt. Dadurch muss Luft entweder durch die Nase, den Mund oder beides gleichzeitig in die Lunge eingeatmet werden. Auch die Rippenmuskeln sind beteiligt, indem sich der Brustkorb ähnlich zu einer Ziehharmonika weitet. Es entsteht Raum, der nun mit Atemluft gefüllt werden will. Es entsteht eine weitere Sogwirkung über die Lunge, die Bronchien und die Nase.</p>
<p>Weil das Zwerchfell zum einen so zentral im Körper liegt, zum anderen durch seine vielen Kontraktionen ein großes mechanisches Potenzial besitzt und außerdem in seiner Statik an den Rippen und der Lendenwirbelsäule befestigt ist, kann es für eine Vielzahl an Fehlspannungen im Körper verantwortlich sein. Diese können bis oben in den Kopf oder bis hinab zu den Knien und Füßen ziehen können.</p>
<h3>Anspannung des Zwerchfells</h3>
<p>Ist das Zwerchfell angespannt und verkürzt, stehen die Fasern, die rückwärtig an der Lendenwirbelsäule entlanglaufen, ebenso unter Spannung. Diese ziehen an der Lendenwirbelsäule, wodurch diese ins Hohlkreuz gehen kann. Bspw. das Krankheitsbild der Listhese – das Wirbelgleiten – gehört zu den klassischen Diagnosen, die ich meistens dem Zwerchfell zuschreiben kann. Der 4. Wirbel im Vergleich zum 5. Oder der 5. Wirbel im Vergleich zum 6. Diese Wirbel sind im Verhältnis zum Kreuzbein disloziert, da sie zu weit nach vorne stehen. Dadurch entstehen hinten, in den Ausgängen – dort, wo die Nervenstränge aus dem Rückenmark in die Peripherie treten –  Engpassagen. Diese Engpassagen sind dann dafür verantwortlich, dass Informationen über die Nervenbahnen nicht vollständig weitergeleitet werden. Dies kann Auswirkungen auf sämtliche Muskeln vom Bauchraum, über den Beckenraum bis in die Beine zeigen. Auch nach oben hin entsteht eine Fehlspannung, da es den Brustkorb nach vorne zieht. Hinten an der Brustwirbelsäule entsteht eine vermehrte Wölbung, wodurch der Schultergürtel nicht axial und spannungsfrei auf dem Brustkorb sitzt. Stattdessen fallen die Schultern nach vorn, die Halswirbelsäule überstreckt sich, um den nach unten gezogenen Kopf, anzuheben.</p>
<p>Die beschriebene Fehlstatik sorgt für allerlei Symptome im Körper.</p>
<h3>Pumpleistung des Zwerchfells</h3>
<p>Wie im <a href="https://schmerzwerkstatt.at/kennst-du-das-aquarium-deines-koerpers/">Blogartikel</a> beschrieben, hat das Zwerchfell einen sehr großen Einfluss auf den Lymphfluss. Denn nicht das Herz pumpt die Lymphflüssigkeit, sondern das Zwerchfell. Das Zwerchfell besitzt in der Mitte der Muskulatur eine kleine Öffnung, durch das drei der Hauptgefäße hindurchlaufen. Das ist zum einen die Speiseröhre, dann die Aorta, genannt Arteria und zum anderen die Vene, genannt Vena Cava. Beides sind die zwei größten Blutgefäße des menschlichen Körpers, mit dem je größten Durchmesser. Jedes Mal, wenn sich das Zwerchfell zusammenzieht, wird eine Sogwirkung auf beide Blutgefäße ausgeübt. Kontraktion und Entspannung des Zwerchfells bewegen die Lymphe und sorgen für ausreichend zirkulierende Lymphflüssigkeit oder eben nicht.</p></div>
			</div><div id="einfluss-auf-die-verdauung" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_15  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Einfluss auf die Verdauung</h2>
<p>Da die Verdauungsorgane unterhalb des Zwerchfells liegen, hat dieses einen großen Einfluss auf das gesamte Verdauungssystem. Sämtliche Verdauungsorgane besitzen eine glatte Muskulatur, was bedeutet, dass diese nicht willentlich von uns kontrahiert werden können. Ihre Bewegung unterliegt stattdessen dem Zentralnervensystem. Das Zwerchfell unterstützt diese Arbeit durch das ständige nach unten Stülpen im Wechsel mit dem nach oben Ziehen, es wirkt wie eine Presse. Dadurch wird der Nahrungsbrei ab dem Magen und in allen darunterliegenden Verdauungsorganen durchgeknetet. Mit diesem Mechanismus kann der Nahrungsbrei weitergeschoben und ständig in Bewegung gehalten werden, wodurch eine gute Verdauung gewährleistet wird.</div>
			</div><div id="biochemische-betrachtung" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_16  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Biochemische Betrachtung</h2>
<p>Doch die Untersuchung der Atmung geht noch viel tiefer, da sie für jeden Menschen das persönliche Abbild seiner Biochemie ist. Es zeigt sich das Verhältnis von Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid im Blut.</p>
<p>Muskulatur, die nicht arbeitet, verspannt. Ähnlich, wie bei einem eingegipsten Unterarm, der sich nicht bewegen kann, verkürzen sich die Muskeln durch nicht bewegte Muskelfasern.</p>
<p>Da auch das Zwerchfell ein großer Muskel ist, wird er sich bei unzureichender Nutzung ebenso verkürzen. Die Statik im Körper in Bezug auf Lendenwirbelsäule, Brustwirbelsäule und Halswirbelsäule kann betroffen sein. Viel weniger Sauerstoff wird von der Lunge in die Blutgefäße geleitet, da sich die meisten Lungenbläschen im unteren Teil der Lunge befinden, die bei reiner Brustatmung nicht benutzt werden. Nur durch die Atmung in den Bauch hinein entsteht eine ausreichende Sauerstoffversorgung im Blut und in den Zellen. Für den Körper fahren wir dann auf Sparschiene, denn Sauerstoff ist einer der Treibstoffe in unserem Organismus. Das Herz-Kreislauf-System existiert aus genau diesem Grund, um Sauerstoff in ausreichender Menge in alle Zellen des Körpers zu transportieren.</p>
<p>Da jeder Muskel zum Kontrahieren ebenso Sauerstoff benötigt, führt eine Unterversorgung mit diesem Treibstoff wiederum zu weiteren angespannten Muskeln.</p></div>
			</div><div id="fazit" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_17  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Fazit</h2>
<p>Die Arbeit des Zwerchfells bzw. die damit verbundene Qualität der Atmung haben einen riesigen Einfluss auf unseren menschlichen Organismus. Aufgrund der exponierten Lage, der Mitmischung in viele körperliche Prozesse und der Vielzahl an täglichen Atemzügen, können minimale Fehler zu weitreichenden Auswirkungen führen. Das Zwerchfell nimmt weiterhin entscheidenden Einfluss auf den Fluss der Lymphe sowie die gesamte Arbeit des Verdauungssystems. Auch die Sauerstoffversorgung wird durch unzureichendes Atmen verringert, was zu weiterem Stress im Körper führt.</p>
<p>Aus diesen mannigfaltigen Gründen berücksichtige ich bei jedem Patienten die Funktionsweise des Zwerchfells, die durch die Qualität seiner Atmung geprägt wird. Die Erfahrung zeigt, dass die meisten Menschen falsch atmen. Wenn du dir unsicher bist, ob deine Atmung gut funktioniert oder du unter Schmerzen leidest, die du endlich beheben willst, kannst du gerne einen Termin in meiner Praxis vereinbaren. Im Vorfeld können wir uns bei einem unverbindlichen ersten Kennenlerngespräch über deine Symptomatik austauschen. Buche gerne direkt hier in meinem <a href="https://schmerzwerkstatt.at/terminvereinbarung/">Terminkalender</a>, oder kontaktiere mich per Telefon: +43 676 682 88 52 oder E-Mail: <a href="mailto:alexander@schmerzwerkstatt.at">alexander@schmerzwerkstatt.at</a>.</p>
<p>Ich freue mich auf dich.</p>
<p>Dein Alexander</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_3  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_with_border et_pb_module et_pb_text et_pb_text_18 et_pb_sticky_module  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Überblick:</strong></p>
<ul>
<li><a href="#kleiner-fehler-grosse-wirkung">Kleiner Fehler – große Wirkung</a></li>
<li><a href="#mechanische-betrachtung">Mechanische Betrachtung</a></li>
<li><a href="#einfluss-auf-die-verdauung">Einfluss auf die Verdauung</a></li>
<li><a href="#biochemische-betrachtung">Biochemische Betrachtung</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ul></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://schmerzwerkstatt.at/das-zwerchfell-und-die-atmung/">Das Zwerchfell und die Atmung</a> erschien zuerst auf <a href="https://schmerzwerkstatt.at">Schmerzwerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Warum Neujahrsvorsätze nicht funktionieren</title>
		<link>https://schmerzwerkstatt.at/warum-neujahrsvorsaetze-nicht-funktionieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[f95admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2023 07:30:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://schmerzwerkstatt.at/?p=1142</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://schmerzwerkstatt.at/warum-neujahrsvorsaetze-nicht-funktionieren/">Warum Neujahrsvorsätze nicht funktionieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://schmerzwerkstatt.at">Schmerzwerkstatt</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Warum Neujahrsvorsätze nicht funktionieren</h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Jeder von uns kennt das doch. Das neue Jahr steht vor der Tür und Pläne werden geschmiedet, Ideen geboren und gute Vorsätze überlegt. Das alte Jahr wird abgeschlossen und man fühlt sich aufgefordert, alles in Zukunft besser zu machen. Manch einer möchte abnehmen, der nächste mehr Sport treiben, vielleicht auch ein persönliches Projekt angehen oder den Himalaya besteigen. Der Urlaub um die Weihnachtszeit, das allzu üppige Essen, die Bewegungslosigkeit und Trägheit plus der übermäßige Alkoholkonsum an Silvester lassen Menschen ihren Körper und ihr Wohl- oder Nichtwohlbefinden stärker spüren. All das führt dann dazu, dass sie etwas ändern wollen und Neujahrsvorsätze fassen. Sicher gibt es tausende Möglichkeiten sich zu verwirklichen, zu erneuern oder durchzustarten. Nur irgendwie hält das neue Jahr nicht das, was es verspricht. Zumindest, was die guten Vorsätze angeht. Die meisten scheitern nämlich und warum das so ist, wir einfach nicht für diese Neujahrsvorsätze gemacht sind und ich andere Empfehlungen ausspreche, erfahrt ihr in diesem Beitrag.</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><strong>Überblick:</strong></p>
<ul>
<li><a href="#wahl-des-startdatums">Wahl des Startdatums</a></li>
<li><a href="#intensitaet-am-anfang">Intensität am Anfang</a></li>
<li><a href="#selbstsabotage">Selbstsabotage</a></li>
<li><a href="#das-problem-mit-unserem-gehirn">Das Problem mit unserem Gehirn</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ul></div>
			</div><div id="wahl-des-startdatums" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_22  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Wahl des Startdatums</h2>
<p>Die Umsetzung der meisten Neujahrsvorsätze werden im Januar gestartet. Doch in dieser Zeit ist der Körper noch gar nicht bereit für einen Neuanfang. Das Wetter ist weiterhin kalt und ungemütlich. Es wird am Abend früh dunkel und am Morgen spät hell. Der Tag-Nacht-Rhythmus ändert sich fast kaum im Vergleich zum Dezember. Der Körper befindet sich immer noch in einer Art Winterschlaf. Rein biochemisch und physiologisch ist die Zeit nicht geeignet, um loszulegen und echte Veränderungen herbeizuführen. In der Natur ist noch keine Aufbruchstimmung und so geht es uns Menschen auch.</p>
<h3>Alternative</h3>
<p>Die Jahreszeit, die viel eher für Neuerungen und Loslegen geeignet ist, scheint daher der Frühling zu sein. Es wird deutlich wärmer, die ganze Natur erwacht, die Tage werden wieder länger, Sonne, Vogelgezwitscher, Knospen und zunehmendes Grün übermitteln das Gefühl von Leben. So erwacht auch unser Körper aus der Ruhepause des Winters und erlebt im Zusammenspiel mit den Kräften draußen eine gesteigerte Motivation.</p></div>
			</div><div id="intensitaet-am-anfang" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_23  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Intensität am Anfang</h2>
<p>Die meisten Menschen haben kein Wissen darüber, wie man eine Veränderung physiologisch richtig angeht. Sie orientieren sich bei der Gestaltung ihres Trainings an alten Leistungsinhalten, Mengen und Intervallen, die sie früher geschafft haben. Dabei meinen sie, es wäre eine reine Disziplinsache bzw. Kopfsache, die über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Es ist jedoch so, dass der Organismus auf verschiedenen Ebenen an Leistungsfähigkeit verliert, sobald man nicht mehr trainiert. Dieser Prozess geht sogar recht schnell vonstatten. Je nachdem, wie lange deine aktive Trainingszeit zurückliegt, braucht es dementsprechend Zeit, um seinen Körper wieder aufzubauen. Bist du mal 2 Wochen vom Training weg, macht das sicher noch nichts aus und du kommst schnell wieder rein. Wenn du hingegen 2 Jahre oder länger keinen Sport mehr getrieben hast, musst du mit einer längeren Aufbauphase rechnen.</p>
<p>Deine Wiedererlangung von Kondition, Ausdauer, Kraft und Fitness brauchen Zeit.</p>
<p>Use it or loose it.</p>
<p>Du musst dir deine Leistungsfähigkeit wieder zurückerarbeiten. Besonders bei der Muskulatur ist hartes Aufbautraining notwendig. Der menschliche Körper neigt zu einem schnellen Abbau, aber leider zu einem langsamen Aufbau.</p>
<p>Die von den meisten Menschen gewählten Trainingsintensitäten orientieren sich, wie bereits gesagt, meistens an der Vergangenheit, die aber schon weit zurückliegt. Der Körper fühlt sich dann mit den Neujahrsvorsätzen ganz einfach überlastet, überhitzt und die Lust und Laune an der Bewegung geht verloren. Irgendwann reicht dann auch die Motivation nicht mehr aus und der Neujahrsvorsatz scheitert.</p>
<h3>Alternative</h3>
<p>Mein Vorschlag dazu ist, mit viel niedrigeren Erwartungen und Intensitäten zu starten und auch langfristiger daran zu arbeiten. Ein mögliches erreichbares Ziel wäre, bis zum Januar nächsten Jahres eine gewisse Anzahl an Kniebeugen zu schaffen. Dabei stehen dann erstmal die Kontinuität und das Durchhaltevermögen im Vordergrund. Unser Ego hat bei solch niedrigem Trainingslevel und dem Vergleich zu „damals“ nicht wirklich Spaß loszulegen und meint, das bringt sowieso nichts. Aber wenn du deine Kniebeugen wirklich regelmäßig machst, tut sich nach einer gewissen Zeit was – nach ein paar Wochen, ein paar Monaten. Die Veränderung findet strukturell und physiologisch statt, selbst, wenn du bei den anfänglichen 10 Kniebeugen bleibst. Nicht nur die Muskulatur wird trainiert, sondern auch die Disziplin geschult. Denn du gehst für jeden Tag ein Commitment ein. Ein ganzes Jahr so etwas durchzuziehen, ist gar nicht so einfach. Woche für Woche. Monat für Monat. Dabei kannst du mit 10 Kniebeugen beginnen und über das Jahr aufbauen, bis du bei 60 oder 90 Stück bist.</p></div>
			</div><div id="selbstsabotage" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_24  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Selbstsabotage</h2>
<p>Ein weiterer Punkt ist die eigene Verurteilung und Herabwürdigung, wenn wir unsere Ziele nicht so erreichen oder verfolgen, wie wir uns das vorgenommen haben. Da eben oft die Vorsätze sehr stringent und überfordernd formuliert werden, kann es schnell zum Scheitern kommen. Das führt zu Schuldgefühlen und Selbstvorwürfen. Im Zusammenspiel mit anderen psychologischen Faktoren kommt es dazu, dass wir unsere Ziele komplett aus dem Blick verlieren und meinen: „Jetzt ist es eh schon egal.“ Ein schnelles Aufgeben ist die Folge.</p>
<h3>Alternative</h3>
<p>Wenn du eine Veränderung startest, neu beginnen willst oder etwas umstellst, dann baue Möglichkeiten ein, die dein altes Verhalten zu einem gewissen Teil respektieren und in das Neue mit hineinnehmen. Du kannst dir zum Beispiel am Anfang das Wochenende freihalten und beschließen, in dieser Zeit keine Kniebeugen durchzuführen. Nicht nur, weil das zu schwer für dich wäre, sondern weil du dir damit noch Teile deines alten Lebens gönnst.</p>
<p>So empfehle ich meinen Patienten bspw. auch bei Ernährungsumstellungen, dass sie pro Woche 1 bis 3 Tage einbauen, in denen sie nach alten Gewohnheiten essen dürfen. Früher oder später stellt sich ein Kontrast ein, sodass die meisten feststellen, dass es ihnen an den Tagen mit der Ernährungsumstellung viel besser geht.</p></div>
			</div><div id="das-problem-mit-unserem-gehirn" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_25  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Das Problem mit unserem Gehirn</h2>
<p>Wie schon auf meiner Webseite erwähnt, ist unser menschliches Gehirn so gar nicht für Veränderungen gemacht. Veränderungen bedeuten nämlich zusätzlicher Energieaufwand. Den will das Hirn vermeiden, da es immer im Überlebensmodus ist. Es will Energie speichern, schützen und sparen. Ob sich der Mensch in dem jeweiligen körperlichen Zustand wohlfühlt, spielt dabei keine Rolle und ist für das Gehirn maximal drittrangig. Solange das Gehirn lebt, ist es ihm egal, da eben jede Veränderung Energie kostet. Es müssen neue Synapsen gebaut, neue Verbindungen geschaffen und neue Abläufe antrainiert werden.</p>
<p>Außerdem bedeuten Veränderungen fürs Gehirn immer, etwas Unbekanntes zu wagen, bei dem das eigene Überleben nicht von vornherein abgeklärt ist.</p>
<p>Wir benennen dieses Verhalten heute mit dem inneren Schweinehund, aber eigentlich ist dieses Verhalten physiologisch und evolutionär tief in uns Menschen verankert.</p>
<h3>Alternative</h3>
<p>Auch hier gelten die Empfehlungen vom vorigen Punkt: möglichst kleine Veränderungen anzustreben und niedrigschwellig das Gehirn und den Körper zu reizen. Das gelingt mit wenig Intensität, bis ein Gewöhnungseffekt eingesetzt hat, sodass du die 10 täglichen Kniebeugen fest in deine Tagesroutine eingebaut hast und auch nicht mehr hinterfragst. Wenn die Gewohnheit zur Langeweile wird, kann die Intensität gesteigert werden. Die Langfristigkeit ist letztlich der entscheidende Punkt, ob du dein Ziel erreichst oder nicht.</p></div>
			</div><div id="fazit" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_26  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Fazit</h2>
<p>Wenn du dir über all das Menschliche in dem Prozess der Neujahrsvorsätze bewusst wirst, kannst du damit arbeiten und es in dein Vorgehen integrieren:</p>
<ul>
<li>Du erkennst dann die Phasen des Jahres, die deine Motivation fördern oder beeinträchtigen können. Und du weißt, wie sehr das Frühjahr geeignet ist, um die guten Vorsätze anzupacken mit all der Aufbruchstimmung in der Natur. Am besten, du beginnst in diesem Zeitraum.</li>
<li>Weiterhin kannst du dich in die schnell gefühlte Überlastung deines Körpers hineinversetzen und dass du eben nicht mit den gleichen Erwartungen an ihn herantreten kannst, wie damals zu deinen Bestzeiten. Stattdessen setzt du dir langfristige Ziele mit niedrigen Intensitäten, die dich nicht überfordern. Versuche im Kleinen durchzuhalten und dranzubleiben, erst dann und dadurch wird exponentielles Wachstum möglich.</li>
<li>Obendrein hast du den starken Saboteur – dich selbst – erkannt und kommst ihm zuvor, bei Regelverstößen zu urteilen und alles hinzuwerfen, indem du dir Möglichkeiten einbaust, die dein altes Verhalten würdigen und noch teilhaben lassen. Mit der Zeit wird die Kraft der Veränderung stärker und bahnt sich ihren Weg.</li>
<li>Dann verstehst du dein Gehirn sowie seine Art und Weise zu denken und kannst ruhigere Wege suchen, mit kleineren Veränderungen, die seine Überlebensstrategie berücksichtigen. Dadurch stellt es sich nicht so vehement gegen dich und deine Ziele und du spürst weniger inneren Widerstand.</li>
</ul>
<p>Wenn du weitere Frage zu all dem genannten hast, kannst du dich gerne bei mir melden. Ich unterstütze dich auch beim Umsetzen von Vorsätzen sowie bei allen Themen rund um Körper und Gesundheit. Vereinbare gerne ein <a href="https://schmerzwerkstatt.at/terminvereinbarung/">unverbindliches Erstgespräch</a> ganz einfach und unkompliziert in meinem Online-Kalender:</p>
<p>Alles Gute</p>
<p>Dein Alexander</div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_5  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Überblick:</strong></p>
<ul>
<li><a href="#wahl-des-startdatums">Wahl des Startdatums</a></li>
<li><a href="#intensitaet-am-anfang">Intensität am Anfang</a></li>
<li><a href="#selbstsabotage">Selbstsabotage</a></li>
<li><a href="#das-problem-mit-unserem-gehirn">Das Problem mit unserem Gehirn</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ul></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://schmerzwerkstatt.at/warum-neujahrsvorsaetze-nicht-funktionieren/">Warum Neujahrsvorsätze nicht funktionieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://schmerzwerkstatt.at">Schmerzwerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kennst du das Aquarium deines Körpers?</title>
		<link>https://schmerzwerkstatt.at/kennst-du-das-aquarium-deines-koerpers/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[f95admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2022 08:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://schmerzwerkstatt.at/?p=1128</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://schmerzwerkstatt.at/kennst-du-das-aquarium-deines-koerpers/">Kennst du das Aquarium deines Körpers?</a> erschien zuerst auf <a href="https://schmerzwerkstatt.at">Schmerzwerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_3 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Kennst du das Aquarium deines Körpers?</h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Du hast richtig gelesen. In unserem Körper befindet sich ein großes Aquarium, auch genannt Lymphe. Die Lymphe oder das Lymphsystem umfasst alle Flüssigkeiten im menschlichen Organismus, die sich im interstitiellen Raum befinden. Das ist der Raum zwischen den einzelnen Zellen. Hier gibt es also kein Gefäß wie beim Blut, das durch die Venen fließt. Die Lymphflüssigkeit befindet sich überall dazwischen. Das Lymphsystem spielt in Heilungsprozessen eine wichtige Rolle. Ohne ein intakt laufendes Lymphsystem werden der Körper und seine Selbstheilungskräfte ausgebremst. Warum das so ist und wie du die Lymphe wieder in Gang bekommst, damit sie ihren Aufgaben nachgehen kann, erkläre ich in diesem Blog-Beitrag.</div>
			</div><div class="et_pb_with_border et_pb_module et_pb_text et_pb_text_30 et_pb_sticky_module  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><strong>Überblick:</strong></p>
<ul>
<li><a href="#die-lymphe-ohne-muellabfuhr-laeuft-nichts">Die Lymphe – ohne Müllabfuhr läuft nichts</a></li>
<li><a href="#alle-koerpersysteme-sind-miteinander-verbunden">Alle Körpersysteme sind miteinander verbunden</a></li>
<li><a href="#einer-der-wichtigsten-koerperlichen-prozesse-unsere-atmung">Einer der wichtigsten körperlichen Prozesse: unsere Atmung</a></li>
<li><a href="#das-zwerchfell-ist-der-motor-des-lymphsystems">Das Zwerchfell ist der Motor des Lymphsystems</a></li>
<li><a href="#auch-die-muskeln-arbeiten-als-pumpwerke">Auch die Muskeln arbeiten als Pumpwerke</a></li>
<li><a href="#unser-koerper-als-hochentwickelte-recyclinganlage">Unser Körper als hochentwickelte Recyclinganlage</a></li>
<li><a href="#selbst-hand-anlegen">Selbst Hand anlegen</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ul></div>
			</div><div id="die-lymphe-ohne-muellabfuhr-laeuft-nichts" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_31  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Die Lymphe – ohne Müllabfuhr läuft nichts</h2>
<p>Unser Lymphsystem wird auch als Abfalleimer des Körpers bezeichnet. Das bedeutet, dass alle Ausscheidungen, die im Stoffwechselprozess der Zelle entstehen, früher oder später in der Lymphe landen. Sie hat die Aufgabe, die Giftstoffe aus dem Körper herauszutransportieren. Hingegen werden die für uns positiv gewonnenen Produkte wie Nährstoffe oder Energie weitergeleitet. Diese landen in den Organellen und werden von dort aus weiterverarbeitet. Die Abfallprodukte dagegen landen im Lymphsystem. Wenn das Müllsystem überlastet ist, hat das Konsequenzen. Unser Körper hat allerdings auch dafür einen Notfallplan parat: Er drosselt den Stoffwechsel, so dass weniger Abfall entsteht. Denn wenn der Mülleimer voll ist, ist er voll.</div>
			</div><div id="alle-koerpersysteme-sind-miteinander-verbunden" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_32  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Alle Körpersysteme sind miteinander verbunden</h2>
<p>Kein System funktioniert alleine. Kein System wird alleine krank und kein System heilt alleine. Bei Rücken-, Knie- oder Schulterschmerzen denken wir immer nur an die Struktur, die betroffen schmerzt, nie aber an das Lymphsystem. Wenn unser Lymphsystem jedoch einem Mülleimer gleicht und irgendwann voll ist, können keine weiteren Ausscheidungsprodukte von ihm aufgenommen werden. Manches Mal sind Lymphsysteme so mit Abfallprodukten überlastet, dass Schwellungen an den Armen oder Beinen auftreten, sich sogenannte Ödeme bilden. Da der Körper sofort reagiert, indem er den Stoffwechsel herunterfährt, nimmt eine Vielzahl an körperlichen Problemen zu. Das eine bedingt das andere. Um Heilungserfolge zu gewährleisten und die Gesundheit wiederherzustellen, muss die Lymphe intakt funktionieren. </div>
			</div><div id="einer-der-wichtigsten-koerperlichen-prozesse-unsere-atmung" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_33  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Einer der wichtigsten körperlichen Prozesse: unsere Atmung</h2>
<p>Das Lymphsystem wird mithilfe von Atmung bewegt. Atmung ist an Bewegung gekoppelt. Wir atmen zwar den ganzen Tag, aber welche Qualität hat die Atmung? Oft ist die Atmung flach oder gepresst. Sie erfüllt nicht den gesamten Körper, sodass wir nur im oberen Brustbereich atmen. Oder wir atmen angespannt und kurzatmig in Stresssituationen. Ein tiefes, intensives Atmen, was durch Bewegung erzeugt wird oder ein ruhiges, den Körper ganz durchströmendes Atmen, was durch kontemplative Übungen erzeugt wird, ist gesund und fördert die Bewegung des Lymphflusses. </div>
			</div><div id="das-zwerchfell-ist-der-motor-des-lymphsystems" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_34  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Das Zwerchfell ist der Motor des Lymphsystems</h2>
<p>Indem wir uns bewegen und körperlich aktiv sind, wird die Atmung geweitet und ausgedehnt. Das Zwerchfell wirkt dabei als Motor der Lymphe. Bei der Einatmung stülpt sich das Zwerchfell nach unten in Richtung Organe und entwickelt damit Sog oder Druck auf die Hauptarterie unseres Körpers, die mittig durch den Körper vom Herzen weg und zum Herzen hinführt. Wenn diese Pumpe – hier in diesem Fall das Zwerchfell – nicht arbeitet, steht die Flüssigkeit im Körper. Das führt irgendwann zu einem Aquarium voller Wasser, das trübe und unsauber ist. Das Blut ist davon nicht betroffen, da unsere Herzpumpe Zeit unseres Lebens arbeitet.</div>
			</div><div id="auch-die-muskeln-arbeiten-als-pumpwerke" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_35  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Auch die Muskeln arbeiten als Pumpwerke</h2>
<p>Unter unserer Haut liegen die Muskeln und unter diesen das Skelett. Bei Bewegungen drücken die Muskeln gegen die Haut und somit auch gegen das Lymphsystem. Die Muskeln regen das Lymphsystem an. Wenn wir uns sportlich betätigen, also Anspannung und Entspannung entsteht, bewegt die Muskelpumpe die Lymphflüssigkeit durch den Körper.</div>
			</div><div id="unser-koerper-als-hochentwickelte-recyclinganlage" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_36  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Unser Körper als hochentwickelte Recyclinganlage</h2>
<p>In Verbindung mit der Sog- und Druckwirkung des Zwerchfells und den anregenden Bewegungen der Muskeln entsteht ein Bewegungskreislauf in unserem Körper und die Flüssigkeit kann in den Lymphknoten gefiltert werden. Der Schmutz landet nach einer gewissen Zeit in der Niere und wird dann entweder ausgeschieden oder gelangt über den Schweiß nach draußen. Der Rest, der vom Körper recycelt wurde, gelangt wieder zum Herzen und wird mit dem Blut über die Kapillaren erneut im Körper verbreitet.</div>
			</div><div id="selbst-hand-anlegen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_37  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Selbst Hand anlegen</h2>
<p>Die Lymphe kann mit den eigenen Händen selbst mechanisch bewegt werden. Der Fachmann nennt das Lymphdrainage.</p>
<p>Im Körper befindet sich eine Vielzahl von Lymphknoten. Wenn die Lymphflüssigkeit nicht mehr ausreichend fließt, können auch diese nicht mehr so gut arbeiten. Mit der entsprechenden manuellen Technik lassen sich die Lymphknoten öffnen und die blockierten Stellen lösen. Das stagnierende Lymphsystem kann dadurch wieder zum Fließen gebracht werden. Die Müllprodukte werden wieder zur Niere transportiert und von dort nach draußen befördert.</div>
			</div><div id="fazit" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_38  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Fazit</h2>
<p>Das Lymphsystem ist der Abfalleimer des Körpers. Ist der Abfalleimer voll, bremst unser schlauer Körper den Stoffwechsel. Ohne einen voll funktionsfähigen Stoffwechsel muss jedoch jeder Heilungsprozess stagnieren. Eine der daraus abgeleiteten Aufgaben besteht darin, uns um das Lymphsystem zu kümmern. Bei Schmerzen braucht es immer auch mechanische Unterstützung. Das heißt, dass wir wieder in Bewegung kommen dürfen. Wir müssen uns aus der eigenen Unbeweglichkeit befreien und uns unsere Gesundheit zurückerarbeiten. Mit der körperlichen Betätigung schieben wir die beiden so wichtigen Mechanismen des Lymphsystems wieder an: Zwerchfell und Muskulatur. Beide bringen den Lymphfluss in Gang. Dadurch kommt es zum Klären, Reinigen und Ausscheiden der Abfallprodukte aus der Lymphe und der Stoffwechsel kann wieder normal statt gedrosselt laufen.</p>
<p>Wenn Heilungsprozesse nur sehr langsam voranschreiten oder verschiedene therapeutische Maßnehmen nicht die entsprechenden Erfolge bringen, hängt dies bestimmt mit einer vollen Lymphe zusammen.</div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_7  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_with_border et_pb_module et_pb_text et_pb_text_39 et_pb_sticky_module  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Überblick:</strong></p>
<ul>
<li><a href="#die-lymphe-ohne-muellabfuhr-laeuft-nichts">Die Lymphe – ohne Müllabfuhr läuft nichts</a></li>
<li><a href="#alle-koerpersysteme-sind-miteinander-verbunden">Alle Körpersysteme sind miteinander verbunden</a></li>
<li><a href="#einer-der-wichtigsten-koerperlichen-prozesse-unsere-atmung">Einer der wichtigsten körperlichen Prozesse: unsere Atmung</a></li>
<li><a href="#das-zwerchfell-ist-der-motor-des-lymphsystems">Das Zwerchfell ist der Motor des Lymphsystems</a></li>
<li><a href="#auch-die-muskeln-arbeiten-als-pumpwerke">Auch die Muskeln arbeiten als Pumpwerke</a></li>
<li><a href="#unser-koerper-als-hochentwickelte-recyclinganlage">Unser Körper als hochentwickelte Recyclinganlage</a></li>
<li><a href="#selbst-hand-anlegen">Selbst Hand anlegen</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ul></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://schmerzwerkstatt.at/kennst-du-das-aquarium-deines-koerpers/">Kennst du das Aquarium deines Körpers?</a> erschien zuerst auf <a href="https://schmerzwerkstatt.at">Schmerzwerkstatt</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum können Milchprodukte Rückenschmerzen verursachen?</title>
		<link>https://schmerzwerkstatt.at/warum-koennen-milchprodukte-rueckenschmerzen-verursachen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[f95admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2022 08:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://schmerzwerkstatt.at/?p=1118</guid>

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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_4 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_4">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_3 et_pb_column_8  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_40  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Warum können Milchprodukte Rückenschmerzen verursachen?</h1></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_4">
				
				
				
				
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			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_41  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Unser Körper ist hochintelligent. Er meldet sich normalerweise schnell und gibt Feedback zu unseren Lebens- und Verhaltensweisen. Oft können die Betroffenen die Signale nicht wirklich interpretieren oder ignorieren sie so lange, bis das aufgrund der zunehmenden Schmerzen nicht mehr möglich ist. Zu den relativ häufig auftretenden Signalen unseres Körpers gehören die Rückenschmerzen.</p>
<p>Rückenschmerzen können, wie alle Schmerzen, verschiedene Ursachen haben. Ganz oft spielt dabei die Psyche eine tragende Rolle, die meines Erachtens dafür verantwortlich ist, ob sich ein Schmerz im Körper manifestieren darf oder nicht. Der nächste hinzukommende Aspekt ist die Bewegung, die in der heutigen Zeit zu kurz kommt. Fühlt sich ein Patient eigentlich körperlich fit und ist bewegungsaffin, könnte auch der Konsum von Milchprodukten bei ihm die Schmerzursache sein.</p></div>
			</div><div class="et_pb_with_border et_pb_module et_pb_text et_pb_text_42 et_pb_sticky_module  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><strong>Überblick:</strong></p>
<ul>
<li><a href="#warum-vertragen-wir-keine-milch">Warum vertragen wir keine Milch?</a></li>
<li><a href="#wie-kommt-es-in-diesem-zusammenhang-zu-rueckenschmerzen">Wie kommt es in diesem Zusammenhang zu Rückenschmerzen?</a>
<ul>
<li><a href="#muskel-organ-beziehung">Muskel-Organ-Beziehung</a></li>
<li><a href="#direkte-muskel-organ-beziehung">Direkte Muskel-Organ-Beziehung</a></li>
<li><a href="#head-sche-zonen">Head‘sche Zonen</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#moeglichkeiten-in-der-diagnostik">Möglichkeiten in der Diagnostik</a></li>
<li><a href="#gibt-es-alternativen-zu-milchprodukten">Gibt es Alternativen zu Milchprodukten</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ul></div>
			</div><div id="warum-vertragen-wir-keine-milch" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_43  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Warum vertragen wir keine Milch?</h2>
<p>Von der Natur aus betrachtet produziert jedes Säugetier die Milch für seinen jeweiligen Säugling: die Kuh fürs Kalb, die Ziege fürs Zicklein, das Schaf fürs Lamm, die Hündin für ihre Welpen und die Katze für ihre Katzenkinder. Die Milch enthält alle Nährstoffe, damit diese gedeihen, wachsen und möglich schnell selbstständig werden. Der menschliche Säugling wird viel länger, nämlich bis zu einem Jahr gestillt. Hier liegt der Hauptgrund vor allem in der Besiedlung des Darms mit guten Mikroorganismen und Bakterien durch die Mutter. Menschen haben sich im Laufe der Zeit die Milchproduktion der Tiere zu Nutze gemacht und stellen daraus hochkalorische, fette und geschmackstragende Nahrungsmittel wie Butter, Käse, Joghurt oder Quark her. Der menschliche Organismus ist allerdings nicht dazu geschaffen, die Milch von artfremden Tieren zu konsumieren und zeigt häufig Beschwerden bei deren Verwertung.</div>
			</div><div id="wie-kommt-es-in-diesem-zusammenhang-zu-rueckenschmerzen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_44  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Wie kommt es in diesem Zusammenhang zu Rückenschmerzen?</h2>
<p>Wie kommt es in diesem Zusammenhang zu Rückenschmerzen?<br />Wenn dann der Darm die Milchprodukte – das Casein oder die Milchproteine – nicht verdauen kann, reagiert er darauf. Das kann sich in Form von Blähungen oder Verstopfungen zeigen. Der Stuhl ist dann oft sehr trocken und klumpig. Verstopfungen sind ein klassisches Symptom beim Konsum von Milchprodukten.</p>
<p>Für das Auftreten von Rückenschmerzen in diesem Zusammenhang existieren für gewöhnlich drei Ursachen:</p>
<ul>
<li><strong>Muskel-Organ-Beziehung</strong></li>
<li><strong>Direkte Muskel-Organ-Beziehung</strong></li>
<li><strong>Head‘sche Zonen</strong></li>
</ul></div>
			</div><div id="muskel-organ-beziehung" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_45  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>1. Indirekte Muskel-Organ-Beziehung</h3>
<p>Diese Verbindung bedeutet, dass jeder Muskel immer auch eine Verbindung zu einem Organ hat. Neurologisch betrachtet, leiten Nerven den Schmerz vom Organ zum mit ihm in Beziehung stehenden Muskel weiter. Wenn sich ein Organ nicht ausreichend bewegt, in der Funktionsweise eingeschränkt oder belastet ist, verspannen sich die Muskeln. Diese Verspannung wird auch Schutzspannung genannt. Daher können Schutzspannungen nötig sein, um eine höher liegende Funktion zu schützen. Der Dünndarm, der sich direkt hinter der Bauchdecke befindet, hat bspw. die Verbindung zur Bauchmuskulatur. Bei Verdauungsbeschwerden oder Funktionsstörungen im Dünndarm spannt sich also die Bauchmuskulatur an.</p>
<p><em>Exkurs: Spannung und Verkürzung sind hier übrigens nicht dasselbe. Damit möchte ich sagen, dass selbst ein durch Yoga trainierter, elastischer Muskel unter Spannung stehen kann. Eine Anspannung heißt nicht, dass Muskelfasern verkürzt sind, sondern es bedeutet, dass einfach der Tonus bzw. die Spannung hoch sind. Die Elastizität ist zwar weiterhin gegeben, weil die Muskelfasern gedehnt sind, aber der Muskel steht unter Strom.</em></p>
<p>Die Anspannung von Muskeln kann sich je nach Dauer und Intensität bis in den Knochen hineinziehen. Eine permanente Bauchanspannung zeigt sich auch im Rückenschmerz, da sich eine auf der vorderen Körperhälfte befindliche Spannung auf der Rückseite ausgleichen muss.</p></div>
			</div><div id="direkte-muskel-organ-beziehung" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_46  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>2. Direkte Muskel-Organ-Beziehung</h3>
<p>Wie schon unter dem ersten Punkt beschrieben, bestehen Beziehungen zwischen den Organen, den Muskeln und den Knochen. Diese Beziehungen können indirekt (s. o.) oder direkt sein. Dazu ein Beispiel:</p>
<p>Der Muskel Quadratus Lumborum, zwischen Becken und 12. Rippe sitzend, ist der klassische Hexenschuss-Muskel. Dieser hat eine direkte Organbeziehung zum Dickdarm. Geht es dem Dickdarm nicht gut, steht der genannte Muskel ständig unter Anspannung. Von daher kann das Auftreten eines Hexenschusses mit der Verdauung zu tun haben. Wenn der Patient schon diverse Dinge unternommen hat, wie Yoga, Entspannungstechniken und andere Bewegungsformen, die aber nicht wirklich helfen, ziehe ich die Anspannung des Musculus Quadratus Lumborum aufgrund einer Darmproblematik in Betracht.</p>
<p>Logischerweise sollte in diesem Fall die Verdauung des Patienten unter die Lupe genommen und ggf. von ihm korrigiert werden.</p></div>
			</div><div id="head-sche-zonen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_47  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>3. Head‘che Zonen</h3>
<p>Diese so bezeichneten Zonen sind Reflexzonen des Körpers, die auf das mit ihm in Verbindung stehende Organ reagieren. Ist ein Organ belastet, strahlt diese Belastung zu der jeweiligen Head‘schen Zone aus. Organfunktionsstörungen produzieren immer wieder Schmerzen in den gleichen Zonen. Die Leber verursacht bspw. Probleme in der Schulter- und Nackenmuskulatur rechts. Beim Zwerchfell wären es beide Schulterzonen, aber vor allem die linke Seite.</p></div>
			</div><div id="moeglichkeiten-in-der-diagnostik" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_48  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Möglichkeiten in der Diagnostik</h2>
<div>Die neurologische Beziehung zwischen den Organen und der Muskulatur ist von der Natur sehr intelligent gelöst. Organe haben einen bestimmten Teil an Rezeptoren nicht – die sogenannten Gefahrenrezeptoren – und können daher keinen Schmerz empfinden. Über die Verbindung zu dem schmerzenden Muskel oder auch zum Knochen kann die Funktionsstörung im Organ gefunden und behoben werden.</div>
<div> </div>
<div>Du fragst dich, warum du trotzdem Bauchschmerzen spürst?</div>
<div>Das Wahrnehmen von Bauchschmerzen ist dann auf das umliegende Bindegewebe zurückzuführen. Dieses verfügt über die Gefahrenrezeptoren. Wenn sich beim Bauchschmerz bspw. durch Blähungen der Bauch auseinanderzieht, kann das Bindegewebe schmerzen. Wir nehmen dies als Bauchschmerz wahr.</div></div>
			</div><div id="gibt-es-alternativen-zu-milchprodukten" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_49  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Gibt es Alternativen zu Milchprodukten?</h2>
<div>Am besten wäre eine Umstellung der Ernährungsweise auf gesunde, kräftigende Nahrung, wobei auch hier jeder für sich selbst herausfinden darf, was das für ihn bedeutet.</div>
<div>Wenn du Milchprodukte von deiner Ernährung streichen möchtest, allerdings nicht auf die Pizza oder den Nudelauflauf verzichten kannst, findest du inzwischen eine Vielzahl an veganen Käsealternativen im Supermarktregal. Da kannst du dich durchtesten und deine Favoriten heraussuchen. Ich selbst handhabe es so, dass ich oft bewusst auf Tierisches verzichte, aber mir doch ab und an etwas davon gönne, weil bspw. ein Pizzaabend bei Freunden ansteht. Da ich mich sonst gesund ernähre und bewege, weiß ich, dass mein Körper die kleine Sünde, abgesehen von etwas Müdigkeit am nächsten Tag, locker wegsteckt.</div></div>
			</div><div id="fazit" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_50  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Fazit</h2>
<p>Zwischen Organen, Muskeln, Knochen und Körperbereichen existieren eine Vielzahl an Beziehungen und Verbindungen. Ist man sich dieses Wissens bewusst, kann man bei schmerzenden Muskeln oder Körperzonen auf ein Problem im zugehörigen, verbundenen Organ schließen. Bei Rückenschmerzen können, neben psychischen Ursachen oder Bewegungsmangel, Probleme bei der Verdauung zugrunde liegen. Diese entstehen häufig durch den Konsum von Milchprodukten. Oft hat der menschliche Körper Probleme bei deren Verdauung und Verwertung. Wenn du unter Rückenschmerzen leidest und schon viele Maßnahmen ohne Erfolg ausprobiert hast, solltest du einmal 14 Tage lang auf Milchprodukte verzichten und schauen, wie sich dein gesundheitlicher Zustand, die Schmerzen und dein Wohlbefinden entwickeln.</p>
<p>Bei weiteren Fragen oder Anregungen zu diesem Thema oder für unterschiedliche gesundheitliche Belange stehe ich dir gern zur Verfügung. Du kannst jederzeit einen <a href="https://schmerzwerkstatt.at/terminvereinbarung/">Online-Termin in meinem Kalender buchen</a>. Ich freu mich auf dich.<br />Dein Alexander</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_9  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_with_border et_pb_module et_pb_text et_pb_text_51 et_pb_sticky_module  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Überblick:</strong></p>
<ul>
<li><a href="#warum-vertragen-wir-keine-milch">Warum vertragen wir keine Milch?</a></li>
<li><a href="#wie-kommt-es-in-diesem-zusammenhang-zu-rueckenschmerzen">Wie kommt es in diesem Zusammenhang zu Rückenschmerzen?</a>
<ul>
<li><a href="#muskel-organ-beziehung">Muskel-Organ-Beziehung</a></li>
<li><a href="#direkte-muskel-organ-beziehung">Direkte Muskel-Organ-Beziehung</a></li>
<li><a href="#head-sche-zonen">Head‘sche Zonen</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#moeglichkeiten-in-der-diagnostik">Möglichkeiten in der Diagnostik</a></li>
<li><a href="#gibt-es-alternativen-zu-milchprodukten">Gibt es Alternativen zu Milchprodukten</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ul></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://schmerzwerkstatt.at/warum-koennen-milchprodukte-rueckenschmerzen-verursachen/">Warum können Milchprodukte Rückenschmerzen verursachen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://schmerzwerkstatt.at">Schmerzwerkstatt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Du bist, was du isst</title>
		<link>https://schmerzwerkstatt.at/du-bist-was-du-isst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[f95admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2022 07:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://schmerzwerkstatt.at/du-bist-was-du-isst/">Du bist, was du isst</a> erschien zuerst auf <a href="https://schmerzwerkstatt.at">Schmerzwerkstatt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_5 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_5">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_3 et_pb_column_10  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_52  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Du bist, was du isst</h1></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_5">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_53  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Dieses alte volkstümliche Sprichwort ist auf den Philosophen Ludwig Feuerbach zurückzuführen, der im Jahr 1850 formulierte: „Der Mensch ist, was er isst.“ Im tieferen Bedeutungsgehalt heißt dies, dass die Nahrungsmittel, die wir aufnehmen, uns auch formen. Zum einen in unserer äußeren Gestalt und zum anderen in unserem Wesen. Verschiedene philosophische und medizinische Strömungen setzen sich mit diesem Wissen auseinander und nutzen es. An dieser Stelle folgt ein Einblick, wie wir diese Volksweisheit verstehen und letztlich auch für uns nutzen können.</p></div>
			</div><div class="et_pb_with_border et_pb_module et_pb_text et_pb_text_54 et_pb_sticky_module  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><strong>Überblick:</strong></p>
<ul>
<li><a href="#gedanken-aus-der-tcm">Gedanken aus der TCM</a></li>
<li><a href="#anthroposophische-betrachtung">Anthroposophische Betrachtung</a></li>
<li><a href="#bewusstsein-entwickeln">Bewusstsein entwickeln</a></li>
<li><a href="#unser-hirn-will-immer-mehr">Unser Hirn will immer mehr</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ul></div>
			</div><div id="gedanken-aus-der-tcm" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_55  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Gedanken aus der TCM</h2>
<p>In der Traditionellen Chinesischen Medizin gehen die Therapeuten davon aus, dass Menschen immer mehr zu dem werden, was sie essen. So macht einen der Genuss von Teig selbst zu Teig oder von tierischen Produkten selbst zu einem Tier. Die chinesischen Ärzte beobachten in diesem Zusammenhang, dass Patienten, die viel Teig essen wie Brot, Gebäck, Pasta oder ähnliches, eine teigige Haut bekommen, ein teigiges Gewebe, teigiges Blut und eine teigige Figur.</p>
<p>Außerdem kategorisiert die TCM Getreideprodukte als schleimbildend. Mit Schleim kann der Rachen- oder Nasenschleim gemeint sein, aber auch gewisse Werte im Blut wie Arteriosklerose, Leberfette und Cholesterine. Diese führen zu vorzeitiger Alterung und verursachen verschiedene Krankheiten.</p>
<p>Psychologisch gesehen entwickeln die Teigesser möglicherweise eine lethargische Stimmung. Sie „ruhen“ oder „gehen“ &#8211; wie der Teig. Übrigens: Auch Milchprodukte gelten als schleimbildend und somit Krankheitsfördernd. Weitere Informationen zum Konsum von Milchprodukten findest du in kürze hier.</p>
<p>Patienten, die hingegen viel Fleisch essen, werden tierischer und wirken instinkthafter, aggressiver oder roher. So übertragen sich die Eigenschaften der konsumierten Nahrung auf den Menschen, sein Erscheinungsbild und seine Stimmung.</p>
<p>In der TCM werden Nahrungsmittel auch als Heilmittel verschrieben, speziell Kräuter, Knollen und Gewürze. Spezielle Mischungen, genannt Dekokte, die auf die betreffende Person sowohl in der Zusammenstellung als auch in der Konzentration verschieden sind, wirken als ganzheitliche Medizin und regen bestimmte Funktionen des Körpers und der Psyche an.</p></div>
			</div><div id="anthroposophische-betrachtung" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_56  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Anthroposophische Betrachtung</h2>
<p>Auch der Begründer der Anthroposophie, Rudolf Steiner, schreibt den aufgenommenen Lebensmitteln eine hohe Bedeutung zu. In seinen menschenkundlichen Betrachtungen und besonders in der Waldorfpädagogik hat die Ernährung einen wichtigen Stellenwert. Sie wird medizinisch und therapeutisch genutzt. So können bspw. scharfe Gewürze bei fehlender innerer Wärme oder zur Anregung gegessen werden. Menschen, die zu sehr im Geistigen sind und denen Bodenhaftung fehlt, sollten hingegen Lebensmittel konsumieren, die in der Erde wachsen wie Kartoffeln, Rüben oder Zwiebeln. Anhand der Form der Lebensmittel, ihrem Vorkommen, der Fruchtbildung, dem Standort und der Verbreitung wird auf die gesundheitliche Wirkung rückgeschlossen. </p>
<p>In diesem Zusammenhang spielt auch die Erhaltung der Lebenskraft in der Pflanze eine wichtige Rolle, die laut der anthroposophischen Betrachtung durch Überdüngung und die Ausbringung von Pestiziden zerstört wird. Aus diesem Grund heraus wurden die Regeln der biodynamischen Landwirtschaft aufgestellt und von einigen Landwirten mit viel Hingabe umgesetzt.</div>
			</div><div id="bewusstsein-entwickeln" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_57  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Bewusstsein entwickeln</h2>
<p>Eine Ernährung in Anlehnung an die Vergangenheit von vor 200 oder auch 2000 Jahren ist nicht mehr notwendig. Es stehen genügend Auswahlprodukte zur Verfügung, die uns die Möglichkeit geben, bewusst nach den richtigen Lebensmitteln zu wählen. Wenn es früher hieß „Der Stärkere überlebt“ und dies den erhöhten Konsum von Fleischprodukten beinhaltete, so sind doch heute ganz andere Qualitäten gefragt, die wir Menschen entwickeln dürfen, um die Welt reicher zu machen. </p>
<p>Dazu gehören in meinen Augen vor allem, dass wir unsere eigenen Potenziale freilegen und in die Welt zu bringen, verbunden mit einem tiefen Selbstfindungsprozess. Zu diesem Zweck müssen wir nicht mehr tierische, instinkthafte Fähigkeiten über die Ernährung fördern, sondern Klarheit bringende, öffnende und den Geist unterstützende.</div>
			</div><div id="unser-hirn-will-immer-mehr" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_58  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Unser Hirn will immer mehr</h2>
<p>Dass wir in einer Überflussgesellschaft leben und uns zu jeder Zeit jedes Lebensmittel zur Verfügung steht, hat unser Hirn noch nicht realisiert. Früher war der Mensch in seiner Ernährung von den Jahreszeiten abhängig, dem Wetter, der Ernte, dem Tagesfang in der Fischerei oder der Beute der Jäger. Erst durch die Industrialisierung und Globalisierung wurde es ihm möglich, frei nach Gusto, Lust, Laune und Verlangen zu konsumieren. Unser Gehirn ist jedoch weiterhin permanent auf Überlebensmodus geschaltet und unternimmt alles, um uns satt und mit gewissen Reserven ausgestattet zu wissen. Dafür ist ihm jedes Mittel recht.</p>
<p>Dieser Überlebensmodus und die ständige Verfügbarkeit der Lebensmittel, unabhängig von Jahreszeit oder Gebiet, führen dazu, dass wir uns nicht mit der Nahrung begnügen, die wir tatsächlich brauchen, sondern nach der es uns gelüstet. Gehirn und Nervensystem fordern immer wieder hochenergetische Nahrungsmittel wie Brot, Getreide, Teigwaren, Fleisch, Milch und Milchprodukte, obwohl diese Ernährung gar keinen Sinn mehr für uns und unsere Lebensumstände macht. Weitere Informationen zum Konsum von Milchprodukten findest du in Kürze hier.</p>
<p>Wenn uns jedoch diese Mechanismen klargeworden sind, können wir in den Momenten des Verlangens beim Durchschlendern der Supermarktregale innehalten. Wir rufen uns das erlangte Wissen wieder ins Gedächtnis und entscheiden dann bewusst, was wir brauchen oder nicht brauchen und können es anschließend in den Einkaufswagen legen.</p></div>
			</div><div id="fazit" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_59  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Fazit</h2>
<p>Wir haben die Verantwortung die Art und Weise unserer Ernährung in Frage zu stellen. Dabei finden wir zuerst heraus, welche Nahrungsmittel wir meistens oder häufig konsumieren. Als nächstes überlegen wir, wie sich diese Nahrung wohl auf uns, unseren Körper und unsere Psyche auswirkt. Welche Eigenschaften wird sie möglicherweise auf uns übertragen und wie entwickeln sich Gewebe, Blut, Wohlbefinden und Physis? Im nächsten Schritt wäre dann zu klären, ob das die Nahrungsmittel sind, die wir wirklich benötigen, um unseren Aufgaben nachzugehen und uns weiterzuentwickeln oder ob es ganz andere hochwertige Lebensmittel gibt, die uns stärken, beleben und all die Nährstoffe, Mineralien, Vitamine und Energie zur Verfügung stellen, die wir tatsächlich brauchen. Mit diesen Gedanken und der Herangehensweise erlangen wir Wissen und Klarheit, die uns die Selbstverantwortung für unser Leben zurückgeben. </div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_11  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_with_border et_pb_module et_pb_text et_pb_text_60 et_pb_sticky_module  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Überblick:</strong></p>
<ul>
<li><a href="#gedanken-aus-der-tcm">Gedanken aus der TCM</a></li>
<li><a href="#anthroposophische-betrachtung">Anthroposophische Betrachtung</a></li>
<li><a href="#bewusstsein-entwickeln">Bewusstsein entwickeln</a></li>
<li><a href="#unser-hirn-will-immer-mehr">Unser Hirn will immer mehr</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ul></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://schmerzwerkstatt.at/du-bist-was-du-isst/">Du bist, was du isst</a> erschien zuerst auf <a href="https://schmerzwerkstatt.at">Schmerzwerkstatt</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schmerzen haben einen Grund. Du musst sie nicht ertragen.</title>
		<link>https://schmerzwerkstatt.at/schmerzen-haben-einen-grund-du-musst-sie-nicht-ertragen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[f95admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2022 11:18:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://schmerzwerkstatt.at/?p=1099</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://schmerzwerkstatt.at/schmerzen-haben-einen-grund-du-musst-sie-nicht-ertragen/">Schmerzen haben einen Grund. Du musst sie nicht ertragen.</a> erschien zuerst auf <a href="https://schmerzwerkstatt.at">Schmerzwerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_6 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_6">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_3 et_pb_column_12  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_61  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Schmerzen haben einen Grund. Du musst sie nicht ertragen.</h1></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_6">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "></span>
			</div><div id="meine-beobachtung" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_62  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Meine Beobachtung</h2>
<p>Augenscheinlich leben wir in einer Welt, in der Schmerzen zum täglichen Leben zu gehören scheinen:</p>
<p>Im Spar-Markt in Ebensee, als ich an der Kasse stand, hörte ich, wie die Kundin bei der Kassiererin über ihre Ischias-Schmerzen klagte.</p>
<p>Bei meinem letzten Besuch im Restaurant Bootshaus in Traunkirchen saß ich und beobachtete, wie ein Ober rechtsseitig lief, um anscheinend seine Hüfte zu entlasten. Trotz Hüftschmerzen bediente er wacker. Von Tisch zu Tisch laufend. Freundlich. Heraus. Herein.</p>
<p>Neulich bei einem Spaziergang in Bad Ischl habe ich ein älteres Pärchen gesehen. Die Dame litt sichtlich unter Gelenkschmerzen. Abgesehen davon, dass sie beim Bewegen seufzte, war sie schon ganz schief. So eine gedrehte oder geneigte Körperhaltung ist eine Schutzfunktion des Körpers, um Schmerzen zu verringern oder bestimmte Körperteile zu entlasten.</p>
<p>Ein Bekannter erzählte mir, er könnte nicht mehr in Altmünster am Traunsee zum Camping, da er dann solche Rückenschmerzen bekommen würde.</p>
<p>Meinen Geschäftskontakt aus Gmunden höre ich regelmäßig über einen verspannten Nacken und damit einhergehenden Kopfschmerzen klagen. Er sitzt tagtäglich stundenlang im Büro und abends vor dem Fernseher.</p>
<p>Eine Freundin kann nicht mehr joggen gehen, weil ihr das Knie dabei schmerzt. Inzwischen hat sie auch beim normalen Gehen schon Schmerzen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_with_border et_pb_module et_pb_text et_pb_text_63 et_pb_sticky_module  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><strong>Überblick:</strong></p>
<ul>
<li><a href="#meine-beobachtung">Meine Beobachtung</a></li>
<li><a href="#konsequenz">Konsequenz?</a></li>
<li><a href="#philosophie-der-schmerzwerkstatt">Philosophie der Schmerzwerkstatt</a></li>
<li><a href="#werkzeugkasten-der-schmerzwerkstatt">Werkzeugkasten der Schmerzwerkstatt</a></li>
</ul></div>
			</div><div id="konsequenz" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_64  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Konsequenz?</h2>
<p>Aber irgendwie scheinen die Betroffenen zu denken, sie müssten diese Schmerzen aushalten. Oft schieben sie diese dann ihrem Alter zu oder Abnutzungserscheinungen oder dem Bürojob oder der familiären Veranlagung. Manchmal, wenn die Schmerzen zu groß werden, suchen sie einen Physiotherapeuten auf oder lassen sich ein paar Massagen aufschreiben. Diese Behandlungen entlasten kurzfristig, gehen aber nicht an die wirkliche Ursache des Problems. Im Notfall bleibt dann immer noch die Operation, meinen sie.</div>
			</div><div id="philosophie-der-schmerzwerkstatt" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_65  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Philosophie der Schmerzwerkstatt</h2>
<p>Meiner Meinung nach wird viel zu viel operiert. Und ganz ehrlich: Ich habe im Krankenhaus gearbeitet. Eine OP garantiert keine Schmerzfreiheit.</p>
<p>Das Entwickeln von Schmerzen ist ein Zeichen des Körpers, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist. Das kann ein schiefes Becken sein, ein schlechteres Sehen oder Hören auf einer der beiden Körperseiten, die Folgen eines Unfalls, der Gebrauch von falschem Schuhwerk, die unzureichende Bewegung und Geschmeidigkeit in Muskeln und Gelenken.</p>
<p>Meine Philosophie besteht darin, meine Patienten ganzheitlich zu betrachten. Ich möchte nicht nur lockern, wenn etwas verspannt scheint oder massieren bei Verhärtungen in den Muskeln. Auch physiotherapeutische Übungen benutze ich vorsichtig und mit Bedacht. Das Augenmerk meiner Arbeit liegt vor allem auf dem Erkennen der Schmerzursache. Ich möchte dieser auf den Grund gehen und meinem Patienten helfen, diese zu erkennen und zu beheben.</p>
<p>Deswegen nenne ich mich Schmerztherapeut und meine Praxisräume eine Schmerzwerkstatt. Im Laufe meines Berufslebens habe ich verschiedene Methoden erlernt und auch eine sehr gute Intuition entwickelt, um Ursachen aufzuspüren.</div>
			</div><div id="werkzeugkasten-der-schmerzwerkstatt" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_66  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Werkzeugkasten der Schmerzwerkstatt</h2>
<p>Alle meine Werkzeuge, darunter Liebscher&amp;Bracht, NCMT = Neuro Craniale Mobilisationstechnik, Z-Health, die TCM = Traditionelle Chinesische Medizin und die Physiotherapie helfen mir, deine Problematik ganzheitlich und individuell zu betrachten und Lösungen zu entwickeln. Damit möchte ich dich unterstützen, in ein schmerzfreies Leben zurückzufinden. Was du benötigst, ist Offenheit, den echten Willen zur Veränderung und Disziplin.</p>
<p>Trage noch heute Sorge für dich, aber meine nicht, du müsstest Schmerzen ertragen. Rund um den Traunsee stehe ich dir als Ansprechpartner zu allen Themen bezüglich deines Schmerzes zur Verfügung. Aber auch Menschen aus anderen Regionen, selbst Deutschland und der Schweiz kann ich über Online-Sprechstunden gut unterstützen. Wenn du beim Lesen denkst: „Das ist was für mich“, kontaktiere mich gerne gleich und vereinbare einfach und unkompliziert ein <a href="https://schmerzwerkstatt.at/terminvereinbarung/">Kennenlerngespräch in meinem Online-Kalender</a>. Bist du dir noch unsicher, machst du trotzdem einen Termin. Dieser ist kostenfrei und unverbindlich. Wir können uns austauschen. Du kannst mich zu meinem Vorgehen befragen und ich erste Ideen entwickeln, wie deine Lösung aussehen könnte.</p>
<p>Es ist Zeit, neue Wege zu gehen.<br />Dein Alexander</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Überblick:</strong></p>
<ul>
<li><a href="#meine-beobachtung">Meine Beobachtung</a></li>
<li><a href="#konsequenz">Konsequenz?</a></li>
<li><a href="#philosophie-der-schmerzwerkstatt">Philosophie der Schmerzwerkstatt</a></li>
<li><a href="#werkzeugkasten-der-schmerzwerkstatt">Werkzeugkasten der Schmerzwerkstatt</a></li>
</ul></div>
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			</div>
				
				
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<p>Der Beitrag <a href="https://schmerzwerkstatt.at/schmerzen-haben-einen-grund-du-musst-sie-nicht-ertragen/">Schmerzen haben einen Grund. Du musst sie nicht ertragen.</a> erschien zuerst auf <a href="https://schmerzwerkstatt.at">Schmerzwerkstatt</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mal wieder Bock auf Rumhängen?</title>
		<link>https://schmerzwerkstatt.at/mal-wieder-bock-auf-rumhaengen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[f95admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Sep 2022 11:55:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://schmerzwerkstatt.at/?p=1084</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://schmerzwerkstatt.at/mal-wieder-bock-auf-rumhaengen/">Mal wieder Bock auf Rumhängen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://schmerzwerkstatt.at">Schmerzwerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_7 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_7">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_2_3 et_pb_column_14  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Mal wieder Bock auf Rumhängen?</h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die meisten Menschen bekommen es früher oder später in ihrem Leben mit Nacken- und Schulterschmerzen zu tun. Mit verschiedenen Lockerungsübungen, Aufrichtung oder Massagen wird versucht, dem entgegen zu wirken. Eine ganz einfache und logische Übung ist das Hängen. An einem Ast, einer Teppich- oder Trainingsstange. Wer regelmäßig rumhängt, hilft Nacken-, Schulter- und Rückenproblemen entgegenzuwirken oder vorzubeugen.</p>
<h2>Aus meinem großen Übungsschatz</h2>
<p>In der heutigen Zeit gibt es verstärkt Menschen, die sich über die verschiedensten Themen selbst im Internet informieren, recherchieren und Meinungen einholen. Besonders beliebt sind dabei auch Gesundheits-, Fitness- und Sportmedien. Mit der Reihe <strong>Aus meinem großen Übungsschatz</strong> möchte ich dem Wunsch der Menschen nach umfassender Aufklärung in ihrem jeweiligen Interessengebiet nachkommen und DIY-Formen an die Hand geben, die zu Hause ausprobiert werden können. Ich bitte dich jedoch, die Übungen nicht zu erzwingen, sondern eine eventuelle Nicht-Durchführbarkeit als Hinweis deines Körpers anzunehmen, dass sein physischer Zustand nicht so gelenkig und bewegungsfähig ist, wie er sein könnte und du lieber Unterstützung vom Fachmann in Anspruch nehmen solltest.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><strong>Überblick:</strong></p>
<ul>
<li><a href="#wie-geht-haengen">Wie geht Hängen?</a></li>
<li><a href="#was-bringt-das-haengen">Was bringt das Hängen?</a></li>
<li><a href="#warum-koennen-wir-menschen-heute-nicht-mehr-einfach-haengen">Warum können wir Menschen heute nicht mehr einfach hängen?</a></li>
<li><a href="#warum-gehoert-haengen-ins-bewegungsrepertoire">Warum gehört Hängen ins Bewegungsrepertoire?</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_71  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-1087 size-large" src="https://schmerzwerkstatt.at/wp-content/uploads/2022/09/Uebung-Haengen-1024x410.jpg" alt="" width="1024" height="410" srcset="https://schmerzwerkstatt.at/wp-content/uploads/2022/09/Uebung-Haengen-1024x410.jpg 1024w, https://schmerzwerkstatt.at/wp-content/uploads/2022/09/Uebung-Haengen-980x392.jpg 980w, https://schmerzwerkstatt.at/wp-content/uploads/2022/09/Uebung-Haengen-480x192.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><br />
Quelle: https://athletikstube.de/haengen-eine-extrem-wertvolle-uebung/</div>
			</div><div id="wie-geht-haengen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_72  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Wie geht Hängen?</h2>
<p>Zunächst brauchst du eine passende Stange, an die du dich hängen kannst. Zu Beginn sollte diese soweit vom Boden entfernt sein, dass du mit den Füßen noch Kontakt hast. Öffne die Arme ungefähr auf Schulterbreite, ergreife die Stange so, dass dein Handrücken in die gleiche Richtung zeigt wie dein Rücken. Nun kannst du am Anfang entscheiden, inwieweit du mit deinen Füßen den Boden verlässt. Brauchst du noch ein wenig Stabilität, dann stütze dich von unten. Mit jedem Durchführen der Übung kannst du mehr Hilfe von unten wegnehmen bzw. wie oben in dem Bild länger hängen, wenn die Stange weit genug vom Boden entfernt wurde.</p></div>
			</div><div id="was-bringt-das-haengen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_73  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Was bringt das Hängen?</h2>
<p>Vom Schulterbereich bis zum Becken wird der menschliche Körper von einem starken, großen Muskel gestützt, dem sogenannten Latissimus. Dieser bedeckt ca. 75 % unseres Rückens und ist damit der flächenmäßig größte Skelettmuskel unseres Körpers. Der Latissimus zieht den nach oben gestreckten Arm an den Körper, verursacht die Innenrotation und führt die Schulterextension aus, also die Bewegung des Arms nach hinten. Wenn wir hängen, trainieren wir genau diesen wichtigen Muskel.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1088 alignnone size-medium" src="https://schmerzwerkstatt.at/wp-content/uploads/2022/09/latissimus-dorsi-muskel-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://schmerzwerkstatt.at/wp-content/uploads/2022/09/latissimus-dorsi-muskel-300x300.jpg 300w, https://schmerzwerkstatt.at/wp-content/uploads/2022/09/latissimus-dorsi-muskel-150x150.jpg 150w, https://schmerzwerkstatt.at/wp-content/uploads/2022/09/latissimus-dorsi-muskel.jpg 480w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Quelle: https://zenone.de/en/blogs/workouts/latissimus-uebungen-zuhause</p></div>
			</div><div id="warum-koennen-wir-menschen-heute-nicht-mehr-einfach-haengen" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_74  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Warum können wir Menschen heute nicht mehr einfach hängen?</h2>
<p>Die aus meiner Sicht am meisten vernachlässigte Muskulatur der heutigen Zeit ist die unseres Rückens. Wir Menschen sind bisher noch gezwungen, unsere Füße, Beine, Sitzhöcker, Rumpf, Kaumuskulatur etc. zu benutzen, auch feinmotorische Aufgaben erledigen wir noch mit den Händen und Fingern. Hingegen ist die Nutzung der Arme fast verkümmert. Sie werden nicht mehr für die Aufgaben genutzt, die sie erledigen sollten. Die Kraft der Schultern und Ellenbogen wird damit vernachlässigt. Die starke Muskulatur des Rückens und der Brust sind jedoch Beweise für die Wichtigkeit und Notwendigkeit dieser Körperteile bzw. was sie in der Lage wären zu leisten, wenn man sie entsprechend trainieren und fordern würde. Dazu gehören Stützen, Hängen und Wegdrücken.</div>
			</div><div id="warum-gehoert-haengen-ins-bewegungsrepertoire" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_75  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Warum gehört Hängen ins Bewegungsrepertoire?</h2>
<p>Wie bei jedem anderen Muskel auch gehen die Kraft und Bewegungsfähigkeit zurück, wenn wir ihn nicht benutzen. Das heißt, dass Schulter- und Nackenschmerzen darauf zurückgeführt werden können, wenn der Latissimus nicht trainiert wird und sich die Muskeln somit verkürzen und verkümmern. Die Faszien verfilzten, die Muskulatur wird steif und die Beweglichkeit in der Schulter geht immer mehr zurück. Weil dieser Muskel so groß hinten am Rücken ist, hat er so große Einflüsse auf Verspannungen und letztendlich dann auch auf Schmerzen. Denn aus Verspannungen werden Schmerzen. Und das betrifft dann den gesamten Rücken: Nacken, Schultern, Muskulatur des oberen, mittleren und unteren Rückens. Eine Steigerungsform des Hängens wären bspw. Klimmzüge oder das Abwechseln der Arme – du hängst dann nur einseitig.</p>
<p>In früheren Zeiten galt übrigens das Hängen als eine Verordnung des Arztes bei Rückenschmerzen. Unsere Großeltern und andere ältere Menschen können davon noch erzählen.</div>
			</div><div id="fazit" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_76  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Fazit</h2>
<p>Hängen ist eine einfache und effektive Übung, um den gesamten Rücken zu stärken. Du beugst damit Schulter- und Nackenverspannungen vor. Versuche das Hängen in deine täglichen Übungen einzubauen. Beginne langsam und stütze dich anfangs mit den Füßen, bevor du frei hängst. Versuche täglich ca. 60 Sekunden zu hängen.  Wenn du dazu Fragen hast oder Unterstützung benötigst, bin ich für dich da. Kontaktiere mich über Mail: alexander@schmerzwerkstatt.at oder telefonisch: +43 676 682 88 52</div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_15  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Überblick:</strong></p>
<ul>
<li><a href="#wie-geht-haengen">Wie geht Hängen?</a></li>
<li><a href="#was-bringt-das-haengen">Was bringt das Hängen?</a></li>
<li><a href="#warum-koennen-wir-menschen-heute-nicht-mehr-einfach-haengen">Warum können wir Menschen heute nicht mehr einfach hängen?</a></li>
<li><a href="#warum-gehoert-haengen-ins-bewegungsrepertoire">Warum gehört Hängen ins Bewegungsrepertoire?</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ul></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://schmerzwerkstatt.at/mal-wieder-bock-auf-rumhaengen/">Mal wieder Bock auf Rumhängen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://schmerzwerkstatt.at">Schmerzwerkstatt</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Allrounder &#8211; die tiefe Hocke</title>
		<link>https://schmerzwerkstatt.at/der-allrounder-die-tiefe-hocke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[f95admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2022 16:53:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://schmerzwerkstatt.at/?p=976</guid>

					<description><![CDATA[<p>Viele Betroffene haben Schmerzen im unteren Rücken, dem Becken, den unteren Organen, der Lendenwirbelsäule, den Hüften und Knien. Ein wahrer Allrounder für all diese Themen ist das Durchführen einer Übung - der tiefen Hocke!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://schmerzwerkstatt.at/der-allrounder-die-tiefe-hocke/">Der Allrounder &#8211; die tiefe Hocke</a> erschien zuerst auf <a href="https://schmerzwerkstatt.at">Schmerzwerkstatt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_8 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Der Allrounder &#8211; die tiefe Hocke</h1></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_8">
				
				
				
				
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			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_79  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Aus meinem großen Übungsschatz</h2>
<p>Viele Betroffene haben Schmerzen im unteren Rücken, dem Becken, den unteren Organen, der Lendenwirbelsäule, den Hüften und Knien. Ein wahrer Allrounder für all diese Themen ist das Durchführen einer Übung &#8211; der tiefen Hocke!</p>
<p>In der heutigen Zeit gibt es verstärkt Menschen, die sich über die verschiedensten Themen selbst im Internet informieren, recherchieren und Meinungen einholen. Besonders beliebt sind dabei auch Gesundheits-, Fitness- und Sportmedien. Mit der Reihe <strong>Aus meinem großen Übungsschatz</strong> möchte ich dem Wunsch der Menschen nach umfassender Aufklärung in ihrem jeweiligen Interessengebiet nachkommen und DIY-Formen an die Hand geben, die zu Hause ausprobiert werden können. Ich bitte dich jedoch, die Übungen nicht zu erzwingen, sondern eine eventuelle Nicht-Durchführbarkeit als Hinweis deines Körpers anzunehmen, dass sein physischer Zustand nicht so gelenkig und bewegungsfähig ist, wie er sein könnte und du lieber Unterstützung vom Fachmann in Anspruch nehmen solltest.</p>
<h2>Die tiefe Hocke</h2>
<p>Die tiefe Hocke ist eine Körperstellung, die in der westlichen Welt, außer bei Kindern, quasi nicht mehr zu sehen ist und die viele Menschen auch bereits verlernt haben. Doch sie hat, wie viele andere natürliche Körperpositionen, ihre wertvolle Aufgabe und es macht durchaus Sinn, sich näher mit ihr zu beschäftigen bzw. die tiefe Hocke als Übung in die tägliche Routine mit einzubauen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_with_border et_pb_module et_pb_text et_pb_text_80 et_pb_sticky_module  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><strong>Überblick:</strong></p>
<ul>
<li><a href="#wie-geht-die-tiefe-hocke">Wie geht die tiefe Hocke?</a></li>
<li><a href="#was-bringt-die-tiefe-hocke">Was bringt die tiefe Hocke?</a></li>
<li><a href="#warum-koennen-wir-meistens-die-tiefe-Hocke-nicht-mehr-durchfuehren">Warum können wir meistens die tiefe Hocke nicht mehr durchführen?</a></li>
<li><a href="#die-tiefe-hocke-gehoert-ins-bewegungsrepertoire">Die tiefe Hocke gehört ins Bewegungsrepertoire</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ul></div>
			</div><div id="wie-geht-die-tiefe-hocke" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_81  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Wie geht die tiefe Hocke?</h2>
<p>Im Englischen heißt es ass to grass, was so viel bedeutet wie Arsch aufs Gras. Und das beschreibt es schon recht gut. Man muss sich einfach bodennah hinhocken. Der ganze Körper ist entspannt und man sitzt passiv, hängend, loslassend in der Hocke. Die Muskeln sind dabei nicht angespannt, sondern relaxt. In der früheren Zeit, als es noch keine Sitzmöglichkeiten und den Komfort von heute gab, war es vollkommen natürlich in der tiefen Hocke zu sitzen. Bilder aus Indien, mit alten Männern, die sich auf dem Boden hockend austauschen oder kleine Kinder, die im Sandkasten sitzen und spielen oder Leute in Afrika, die ewig in dieser Position verharren, um irgendetwas zu reparieren oder auseinanderzunehmen, verdeutlichen, wie natürlich die Position der tiefen Hocke ist.</p></div>
			</div><div id="was-bringt-die-tiefe-hocke" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_82  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Was bringt die tiefe Hocke?</h2>
<p>Bei der tiefen Hocke sind so unfassbar viele verschiedene Gelenke und Muskeln beteiligt, dass deren regelmäßige Durchführung und Übung mehrere positive Aspekte beinhaltet und entsprechende Impulse setzt. Wer die tiefe Hocke durchführen kann, verfügt über ausreichend gedehnte, mobile Gelenke und gedehnte Muskeln im Hüft-, Knie- und Sprunggelenk und in der unteren Lendenwirbelsäule. </p>
<p>Wenn unsere Muskeln gedehnt sind, wenn die Faszien eine optimale Spannung haben und wenn die Gelenke frei sind, dann sind Schmerzen fehl am Platz. 95 % aller Schmerzen werden von der Muskulatur ausgelöst. Das heißt, wenn du Beschwerden im unteren Rücken hast oder in der Beckenregion, den Organen, dem Bauchraum, bei der Verdauung, in der Blase, der Prostata, der Gebärmutter, den Eierstöcken, der Harnleiter, bei sämtlichen Schmerzen im unteren Rücken, den Hüft- und Kniegelenken, dann liegt die verantwortliche Ursache meistens darin, dass deine Muskeln nicht optimal gedehnt sind. Dies zeigt sich dann bspw. dadurch, dass du die tiefe Hocke nicht durchführen kannst.</p>
<p>Wenn du sie jedoch übst, arbeitest du proaktiv für alle voran genannten Bereiche.</div>
			</div><div id="warum-koennen-wir-meistens-die-tiefe-Hocke-nicht-mehr-durchfuehren" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_83  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Warum können wir meistens die tiefe Hocke nicht mehr durchführen?</h2>
<p>Oft verfügen Menschen nicht mehr über die ausreichende Stabilität und Beweglichkeit im Sprunggelenk, die durch ständiges Schuhe tragen abhandengekommen ist. Außerdem beherrscht der Körper nur das, was er können muss. Nutzen wir also die Grundposition der tiefen Hocke nicht, kann der Körper sie auch oft nicht. Doch für all die genannten Bereiche unseres Körpers kann die Übung der tiefen Hocke vorhandene physische Baustellen unseres Körpers wieder revidieren. Da unser Gewebe biologisch ist, sorgen entsprechende Reize dafür, dass es sich anpasst, verändert, dazu lernt, geschmeidiger, beweglicher und stabiler wird.</p></div>
			</div><div id="die-tiefe-hocke-gehoert-ins-bewegungsrepertoire" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_84  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Die tiefe Hocke gehört ins Bewegungsrepertoire</h2>
<p>Der eingängigste Beweis für die Notwendigkeit der tiefen Hocke ist die Tatsache, dass wir Menschen diese Position in der Vergangenheit zur Darmentleerung genutzt haben. Sanitäre Einrichtungen in südlichen Ländern wie Frankreich oder Spanien haben noch diese Art von Klos, bei denen man sich einfach auf den ebenerdigen Beckenrand hocken musste, um sein Geschäft zu verrichten. Heute haben wir moderne Toiletten, auf die man sich setzt und presst. Manche Mediziner machen sogar die Tatsache der fehlenden tiefen Hocke beim Gang aufs WC mit dafür verantwortlich, dass es bei Menschen zu Verstopfung oder dem Gefühl der unvollständigen Darmentleerung kommt.</div>
			</div><div id="fazit" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_85  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Fazit</h2>
<p>Es muss nicht kompliziert sein. Einfache Grundpositionen wie die tiefe Hocke zeigen uns den eigenen körperlichen Zustand. Deren regelmäßige Übung kann in jeden Tagesablauf integriert werden und sorgt für einen starken, bewegungsfreudigen und geschmeidigen Mittel- bis Unterkörper. Egal ob Organe, Bänder, Muskeln, Gelenke oder körperliche Regionen – mit der tiefen Hocke kräftigst, ölst und flexibilisierst du deinen gesamten Körper. Wenn du dazu Fragen hast oder Unterstützung benötigst, bin ich für dich da. Kontaktiere mich über Mail: alexander@schmerzwerkstatt.at oder telefonisch: +43 676 682 88 52</p>
<p>Dein Alexander</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_17  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_with_border et_pb_module et_pb_text et_pb_text_86 et_pb_sticky_module  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Überblick:</strong></p>
<ul>
<li><a href="#wie-geht-die-tiefe-hocke">Wie geht die tiefe Hocke?</a></li>
<li><a href="#was-bringt-die-tiefe-hocke">Was bringt die tiefe Hocke?</a></li>
<li><a href="#warum-koennen-wir-meistens-die-tiefe-Hocke-nicht-mehr-durchfuehren">Warum können wir meistens die tiefe Hocke nicht mehr durchführen?</a></li>
<li><a href="#die-tiefe-hocke-gehoert-ins-bewegungsrepertoire">Die tiefe Hocke gehört ins Bewegungsrepertoire</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ul></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://schmerzwerkstatt.at/der-allrounder-die-tiefe-hocke/">Der Allrounder &#8211; die tiefe Hocke</a> erschien zuerst auf <a href="https://schmerzwerkstatt.at">Schmerzwerkstatt</a>.</p>
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